Ein Service der RedReporter_Saar

 

04082016

 

Linke

Krankschreibungen: Für ein neues Normalarbeitsverhältnis statt Burnout-Kapitalismus.

Link zum vollständigen Beitrag

Die Krankschreibungen in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2016 den höchsten Stand seit rund 20 Jahren erreicht. Zeit für ein neues Normalarbeitsverhältnis statt Burnout-Kapitalismus.

Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE: „Dauerstress, Überstunden, Unsicherheit und Angst vor Arbeitsplatzverlust sind Stressfaktoren, die psychisch und körperlich krank machen. Die Arbeitszeiten driften immer mehr auseinander, die Arbeit ist in dieser Gesellschaft falsch verteilt. Während die einen unter Überlastung und Erschöpfung leiden, finden andere keinen Job oder müssen sich unfreiwillig mit Teilzeit oder schlecht bezahlten Mini-Jobs abfinden. Prekäre Arbeitsverhältnisse wie Leiharbeit aber auch die überall spürbare Arbeitsverdichtung durch Personalmangel führen zu steigenden gesundheitlichen Belastungen. Diesen krankmachenden Burnout-Kapitalismus erleben wir in vielen Bereichen, zum Beispiel in Krankenhäusern und in der Pflege, wo es die Mehrheit der Pflegekräfte nicht bis zur Rente schafft. Es ist Zeit für ein neues Normalarbeitsverhältnis: Arbeit muss so gestaltet werden, dass sie nicht krank macht und dass der Alltag und die eigene Zukunft geplant werden können. Die Arbeitszeit muss sich mehr um das Leben drehen und das Leben weniger um die Arbeit. Eine kürzere und flexible Vollzeit für alle mit Arbeitszeiten zwischen 30-35 Stunden würde bedeuten, dass weniger Menschen erwerbslos wären oder aufstocken müssten. Es wäre wieder mehr Zeit für Freunde und Familie, für die dringend notwendige Erholung – und mehr Zeit, um sich einzumischen und gemeinsam Demokratie zu gestalten. Damit kürzere Arbeitszeiten nicht mehr Stress bedeuten, brauchen wir in vielen Bereichen mehr Personal und eine wirksame Anti-Stress-Verordnung beschließen. Der Gesetzgeber muss diese als Bremse gegen Dauerstress, Burn-Out und Arbeit auf Abruf einbauen. Neben besseren Arbeitsschutzvorschriften brauchen Beschäftigte wirksame Veto-Rechte gegen Überlastung und permanente Flexibilitätsanforderungen. Die betriebliche Mitbestimmung muss gestärkt und zukunftsfähig gemacht werden: Betriebs- und Personalräte brauchen verbindliche Mitbestimmungsrechte bei der Gestaltung der Arbeitsorganisation, Arbeitszeit und personellen Ausstattung des jeweiligen Arbeitsbereichs.“> [Pressemeldungen] [Arbeitsmarkt] [Das muss drin sein] [Nicht Startseite]

Wed, 03 Aug 2016 18:10:00 +0200

 

Linksfraktion Saar

Dagmar Ensch-Engel: Stromsperre-Stopp dringend erforderlich

Link zum vollständigen Beitrag

Anlässlich der nach wie vor hohen Anzahl von Stromsperren im Saarland fordert die Linksfraktion im Saarländischen Landtag Stromsperren zu stoppen und gänzlich zu verbieten. Dagmar Ensch-Engel, energiepolitische Sprecherin, erklärt dazu: „Es ist alarmierend, dass sich die Stromsperren-Situation im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2014 kaum...

Anlässlich der nach wie vor hohen Anzahl von Stromsperren im Saarland fordert die Linksfraktion im Saarländischen Landtag Stromsperren zu stoppen und gänzlich zu verbieten. Dagmar Ensch-Engel, energiepolitische Sprecherin, erklärt dazu: „Es ist alarmierend, dass sich die Stromsperren-Situation im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2014 kaum verändert hat, und dies trotz des Datenaustausches zwischen Energieversorgern und Jobcentern. Immer noch sind im Saarland viele Menschen von Stromsperren bedroht oder müssen gar für längere Zeit ganz ohne Strom auskommen, da sie ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen können. Dazu kommt, dass sich die Energiepreise durch die EEG-Umlage weiterhin erhöhen werden.“ Die Versorgung mit Energie sei aber ein wichtiger Bestandteil der Daseinsfürsorge und dürfe nicht zum Luxusgut für Gut- und Besserverdiener werden. Insbesondere Hartz IV-Empfänger, Rentnerinnen und Rentner, Familien mit sehr geringem Einkommen oder Alleinerziehende könnten oft die Stromkosten, die im Saarland mit am höchsten seien, nicht mehr bezahlen und seien dann von Stromsperren bedroht. Energieversorger müssten daher verpflichtet werden, so Ensch-Engel, einen Sockeltarif für Strom einzuführen, durch den jeder Privathaushalt ein kostenloses, bedarfsorientiertes Grundkontingent erhalte, um einen Teil des durchschnittlichen Verbrauchs abzudecken. So könne zumindest eine Grundversorgung für einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger gewährleistet werden, damit eine Versorgungssicherheit für alle gegeben sei. „Außerdem reichen die derzeitigen Hartz-IV-Regelsätze zur Deckung der Stromkosten bei weitem nicht aus. DIE LINKE fordert daher seit langem einen generellen Stromsperre-Stopp und die Herausrechnung der Stromkosten aus dem Hartz IV-Regelsatz, da die letzte minimale Erhöhung des Regelsatzes alleine schon die Strompreissteigerungen nicht abdeckt“, so Ensch-Engel. Jeder habe ein Recht auf würdiges Wohnen, dazu gehöre die Versorgung mit Strom und Wärme. Es müsse daher gesetzlich verboten werden, dass Unternehmer Kunden den Strom- oder Gashahn einfach abdrehen. Ensch-Engel: „Zudem muss die Preistreiberei bei den Strompreisen beendet werden. Es ist untragbar, dass die Energiepreise seit Jahren steigen, während die Realeinkommen vieler Haushalte zurückgehen und der Stromkostenanteil im Hartz IV-Regelsatz stagniert. So werden Energiekosten für Menschen mit schmalerem Geldbeutel unbezahlbar. Das darf nicht sein. Wir brauchen hier dringend eine unabhängige Strompreis-Aufsicht.“ Zusätzlich müsse das Saarbrücker 4-Punkte-Modell saarlandweit ausgeweitet werden. „Hier besteht ein unmittelbarer Kontakt zwischen Energieversorger, Kommune und Jobcenter. Dies schafft Sicherheit für alle Betroffenen und vermeidet so im Vorfeld viele Stromsperren“, so Ensch-Engel abschließend. > [Dagmar Ensch-Engel] [Pressemeldungen]

Wed, 03 Aug 2016 11:04:00 +0200

 

Linke in Europa

Link zum vollständigen Beitrag

 

Neues Deutschland

»M99«: Keine Zwangsräumung, dafür Auszug im September

Link zum vollständigen Beitrag

Vergleich besagt, auf die nächste Woche geplante Räumung zu verzichten. Im Gegenzug muss der Ladenbesitzer im September ausziehen.

[Berlin/Brandenburg]

Thu, 04 Aug 2016 16:50:10 +0200

Verdrängung schreitet voran

Link zum vollständigen Beitrag

Martin Kröger 
zur abgeblasenen Zwangsräumung in Kreuzberg

[Berlin/Brandenburg]

Thu, 04 Aug 2016 16:50:09 +0200

Und immer tobt der Bürgermob

Link zum vollständigen Beitrag

Der zehnte »Schattenbericht« beleuchtet das Wiedererstarken des Rassismus

[Berlin/Brandenburg]

Thu, 04 Aug 2016 16:50:08 +0200

 

Nachdenkseiten

Deutschlands Völkermord an den Hereros und Nama – die Einübung der Ausrottung von Völkern

Der Deutsche Bundestag hat Vertreibung und Tötung von etwa 1,5 Millionen Armeniern 1916 durch das Osmanische Reich als Völkermord bezeichnet. Ein gleiches Diktum über den deutschen Genozid an Hereros und Nama 1904 steht aus. Ein Beitrag von Heiko Flottau. „Diese kühne Unternehmung zeigt die rücksichtslose Energie der deutschen Führung bei der Verfolgung des geschlagenen Feindes […]>

Thu, 04 Aug 2016 10:10:28 +0000

Link zum vollständigen Beitrag

 

Linksfraktion Bundestag

Ulla Jelpke: Syrischen Flüchtlingen wird immer öfter Familiennachzug versagt>

Link zum vollständigen Beitrag

„Fast 60 Prozent der syrischen Flüchtlinge wird nach individueller Prüfung mittlerweile nur noch der sogenannte subsidiäre Schutzstatus zugesprochen. Damit sind sie bis März 2018 vom Familiennachzug ausgeschlossen. Betroffen sind davon im Jahr 2016 bereits 18297 syrische Flüchtlinge“, erklärt Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE.>

Thu, 04 Aug 2016 13:31:23 +0200

 

Linke EU

Statt Strafzahlungen: Strukturfondsmittel für Spanien und Portugal könnten eingefroren werden

Thu, 28 Jul 2016 12:00:00 +0200

Link zum vollständigen Beitrag

 

Dieser Service beruht auf XML-/RSS-Feeds der jeweiligen Anbieter, auf deren Inhalt wir keinen Einfluss haben.