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21042016

 

Linke

Zum 70. Jahrestag der Vereinigung von KPD und SPD

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Zum 70. Jahrestag der Vereinigung von KPD und SPD erklärt der Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE, Matthias Höhn:

Am 21. und 22. April 2016 jährt sich zum 70. Mal die Vereinigung von KPD und SPD, die Gründung der SED. Der Zusammenschluss von KPD und SPD war zunächst für viele Mitglieder eine Lehre aus der jahrzehntelangen Spaltung der Arbeiterbewegung und wurde auch mit dem gemeinsamen Widerstand von Mitgliedern der SPD und KPD gegen den Nationalsozialismus begründet. Der Zusammenschluss war andererseits mit politischem Druck verbunden und ging auch mit Zwang einher. Vor allem Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, welche ihm Widerstand entgegensetzten, waren Repressionen ausgesetzt. Heute - 70 Jahre danach - gedenken wir all jener, die unter diesem Vereinigungsprozess gelitten haben und Verfolgung ausgesetzt waren. Die Diskussionen über die Bewertung der SED-Gründung gehörten bis ins Jahr 2001 zu den intensivsten geschichtspolitischen Debatten in der PDS. Sie waren Teil der Auseinandersetzung mit unserer eigenen Geschichte. Dieser Prozess prägte die Identität und das Selbstverständnis der PDS, er prägt DIE LINKE bis heute. Der Parteivorstand der PDS erklärte im Jahr 2001: "Die Vereinigung von KPD und SPD in der Sowjetischen Besatzungszone war einerseits der ernst gemeinte Versuch vieler überzeugter Sozialdemokraten und Kommunisten, durch die Vereinigung die Ursachen der Niederlagen von 1914, 1918 und 1933 zu überwinden. Andererseits war es von Seiten entscheidender Funktionäre der KPD und der Stalinschen Führung in der Sowjetunion ein Schritt, um die Sozialdemokratie zu instrumentalisieren, sie sich unterzuordnen und letztlich als eigenständige Kraft zu beseitigen. Dazu wurde auch zu Betrug, Repression, Verfolgung und politischer Gewalt gegriffen." Der Parteivorstand erklärte damals weiter: "Die Absage an die gescheiterte Idee der Einheitspartei und das Bekenntnis zur Pluralität der Linken schafft überhaupt erst die Voraussetzung für eine dauerhaft, eigenständige Existenz der PDS als der demokratisch-sozialistischen Partei links der SPD in Deutschland." Und: "Wir haben und werden aber aus Anlass von Gedenktagen jene um Verzeihung bitten, die unter SED und DDR gelitten haben." Für das Selbstverständnis unserer Partei bleibt die kritische Auseinandersetzung - auch in Zukunft für jüngere Genossinnen und Genossen - notwendig. Für uns als demokratische Sozialistinnen und Sozialisten gilt dabei, gerade an einem solchen Jahrestag: Ohne Demokratie kein Sozialismus. Deshalb formulierten die Mitglieder der SED/PDS auf einem außerordentlichen Parteitag im Herbst 1989: "Wir brechen unwiderruflich mit dem Stalinismus als System". Dieser Bruch mit dem Stalinismus gilt für DIE LINKE ebenso. Die Geschichte der DDR, auch die der SED, jedoch auf Stalinismus und Repression zu verkürzen, wäre unhistorisch und soll den aufrichtigen Wunsch vieler Menschen nach dem Ende des nationalsozialistischen Terrors, am Aufbau einer besseren Gesellschaftsordnung und einem friedliebenden, antifaschistischen Deutschland mitzuwirken, delegitimieren. Diesem Geschichtsbild widersprechen wir.> [Pressemeldungen] [Geschichte] [Nicht Startseite]

Thu, 21 Apr 2016 10:19:00 +0200

 

Linke in Europa

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Neues Deutschland

Es ist genug Geld da

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Dierk Hirschel über die Tarifrunde im öffentlichen Dienst

[Meinung/Kolumne]

Thu, 21 Apr 2016 17:24:01 +0200

Drucker spucken nach Hack antisemitische Pamphlete aus

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Universitäten Hamburg, Bonn, Münster, Lüneburg, Bremen, Tübingen und Erlangen-Nürnberg von virtuellen Angriff betroffen

Thu, 21 Apr 2016 17:19:50 +0200

Der Leutzscher Tradition verpflichtet

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Folge 93 der nd-Serie »Ostkurve«: Chemie Leipzig zwischen linker Fankultur und sportlichem Aufstieg

[Sport]

Thu, 21 Apr 2016 16:58:14 +0200

 

Nachdenkseiten

Lügen für den Krieg

„Lügen auf höchster Ebene bleibt der Modus Operandi der US-Politik, einschließlich geheimer Gefängnisse, Drohnenattacken, Nachteinsätzen von US-Spezialkräften, Umgehens des Dienstweges und Ausschlusses jener, die allenfalls Nein sagen“, fasst Reporterlegende und Investigativjournalist Seymour Hersh seine Erkenntnisse und Erfahrungen mit Regierungs- und Geheimdienstpropaganda insbesondere zu Kriegszeiten zusammen. Und tatsächlich: Betrachtet man sich die Kriege der letzten Zeit, […]>

Thu, 21 Apr 2016 07:29:32 +0000

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Linksfraktion Bundestag

Matthias W. Birkwald: Malochen bis zum Tode? Nein danke!>

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„Krankenschwestern, Hauptschullehrerinnen, Maurer und Gerüstbauer können nicht bis 70 und schon gar nicht darüber hinaus arbeiten. Nach 40 Jahren harter Arbeit muss man ab 60 ohne Abschläge in Rente gehen können. Die Rente erst ab 67 gehört abgeschafft und das Malochen bis zum Tode gar nicht erst eingeführt“, erklärt Matthias W. Birkwald.>

Thu, 21 Apr 2016 13:21:41 +0200

 

Linke EU

EZB: Öffentliche Investitionen statt Negativzinsen

Thu, 21 Apr 2016 15:00:00 +0200

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